Nicht für die Schule, sondern für das Internet lernen wir!

Mit Studierenden aus Entwicklungsländern als Referenten an Schulen

Dialog ohne Grenzen: Schon seit Jahren besucht TOP 21 Schulen mit Studentinnen und Studenten aus Entwicklungsländern. Mittlerweile wurden etwa 25 Personen aus 15 Ländern eingesetzt, des Öfteren mehrfach, auf Wunsch von schulischer Seite. „Dabei haben wir sehr viel positive Resonanz erfahren“, so Albert Röhl vom Weltladen TOP 21: „Die Möglichkeit der direkten Begegnung und Diskussion ist besonders anregend und bietet die Chance, andere Perspektiven kennenzulernen und eigene Sichtweisen zu hinterfragen.“ Mit den StudentInnen, die an Hochschulen Norddeutschland studieren, können in Abstimmung mit TOP 21, der die Aktivitäten vorbereitet und begleitet, verschiedenste Themen behandelt werden. Möglich ist die Gestaltung von Doppelstunden bis hin zu ganzen Projekttagen. „Bei längerer Zeitdauer hat es sich bewährt, mehrere ReferentInnen einzusetzen, das macht das Ganze noch abwechslungsreicher“, so Albert Röhl. Bei Interesse können Schulen Kontakt mit dem Weltladen TOP 21 aufnehmen.

 

Einsatz mit Marina Linet aus Kenia am 4. Juli 2017 am Ludwig-Meyn-Gymnasium Uetersen, mit einer Profiloberstufe Englisch

Einsatz mit Nona Koberidze aus Georgien am 4. Juli 2017 am Ludwig-Meyn-Gymnasium Uetersen, mit einem Diskussionskreis von SchülerInnen einer 11. Klasse

Kooperation mit der „STUBE Nord“ beim Diakonischen Werk in Hamburg

Bei der Vermittlung von StudentInnen arbeitet der Weltladen TOP 21 seit Jahren mit dem Studienbegleitprogramm für ausländische Studierende beim Diakonischen Werk (STUBE Nord) in Hamburg zusammen. Dieses Programm wird getragen von Brot für die Welt. Im Rahmen dieses Seminarprogramms werden die meist aus Entwicklungsländern stammenden Studierenden entwicklungspolitisch geschult, ebenso in Kommunikationstechniken und anderen Bereichen. Sinn des Programms ist es, den Austausch zwischen den Teilnehmern und inländischen Interessierten – zum Beispiel Schulen, kirchliche Einrichtungen oder Jugendgruppen – zu fördern und die Studierenden als „BotschafterInnen aus ihren Ländern“ wirken zu lassen. An Seminaren der „STUBE Nord“ ist immer wieder auch TOP 21 beteiligt.

Workshop bei der STUBE Nord beim Diakonischen Werk in Hamburg (sitzend rechts Ursula Röhl vom Weltladen TOP 21)

Teilnahme von TOP 21 an einem Seminar des Studienbegleitprogramms (STUBE Nord) beim Diakonischen Werk in Hamburg – links Annabel Höft vom Weltladen TOP 21