BildungNachhaltigeEntwicklung

Globales Lernen - auf Grundlage der Bildung für nachhaltige Entwicklung

Unsere Aktivitäten zum Globalen Lernen basieren auf den Prinzipien der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Von diesem Verständnis werden wir seit Beginn unserer Tätigkeit vor 20 Jahren geleitet. Auch in der Zeit, in der wir als „übergreifendes Agenda 21-Projekt der Stadt Elmshorn“ tätig waren (1998 - 2005). BNE ist nicht allein eine Sache der formellen Bildungsinstitutionen und der dafür zuständigen staatlichen Stellen (z. B. Kultus- und Bildungsministerien), sondern auch eine Aufgabe für außerschulische Partner sowie Akteuren des informellen Lernens auf der lokalen und regionalen Ebene. In diesem Sinne haben wir bei TOP 21 von Anfang an Netzwerkarbeit betrieben, die mittlerweile weit über den lokalen Bereich hinaus gewachsen ist.

Inhaltlich war und ist es uns ein besonderes Anliegen, die Dimension des Globalen und deren Relevanz für unser Alltagshandeln - etwa beim Konsum - deutlich zu machen. In diesem Kontext ist aus unserer Sicht wesentlich, bei der Behandlung von Nachhaltigkeitsthemen auch immer wieder das Soziale - neben der Ökologie, der Ökonomie und dem Kulturellen - in den Fokus zu rücken. Ohne weltweite Armutsbekämpfung kann es keine zukunftsfähige Gestaltung unseres Planeten geben. Aus diesem Grunde liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit auf dem Fairen Handel.

Eine wichtige Erfahrung war für uns die Beteiligung am Programm „Nachhaltig lernen zwischen den Meeren“ des Umweltministeriums Schleswig-Holsteins (2004/2005), bei dem es unter anderem um den Austausch und die Vernetzung von Akteuren aus dem Umwelt- und dem Eine-Welt-Bereich ging. Hieraus haben sich viele Inspirationen und eine Reihe von Kooperationen ergeben. Das Programm wurde im Rahmen der UN Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

Mit eigenen Projekten haben wir ebenfalls erfolgreich an der UN Dekade teilgenommen und konnten fünf Auszeichnungen von der Deutschen UNESCO-Kommission entgegen nehmen, zuletzt 2014 für unser Projekt „Fair macht Schule“. Als begeisterter Teilnehmer aus dem außerschulischen Bildungsbereich an der UN Dekade war es nur folgerichtig für uns, auch im Rahmen des auf die Dekade folgenden Weltaktionsprogramms (WAP) Bildung für nachhaltige Entwicklung Beiträge zu leisten. Dazu haben wir unter anderem unser Projekt „Bildung nachhaltig fairmitteln“ gestartet (geplanter Zeitraum Mitte 2016 bis Mitte 2018), das von der BINGO Umweltlotterie Schleswig-Holstein und dem Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche (KED) gefördert wird.

Zudem haben wir uns auf dem BNE-Portal als Lernort eingetragen und 2017 um eine Auszeichnung im Rahmen des WAP beworben.